Wege vom digitalen Datensatz zum analogen Produkt

Die Digitalisierung hält immer stärker Einzug in die Produktion: Bauteile werden digitalisiert, im 3D-Druck individuell gefertigt, verändert oder repariert. Sie werden im laufenden Herstellungsprozess und über ihre Lebenszeit überwacht; Schadstellen werden für die Reparatur akkurat ausgemessen. Doch die Bauteile und die Menschen, die Maschinen bedienen, bleiben analog.

Dieser Herausforderung stellt sich die Forschung des LZH. Denn für eine funktionierende digitale Produktion müssen Brücken geschlagen werden zwischen analoger und digitaler Welt und wieder zurück. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH forschen an der Digitalisierung von Prozessen, an hochpräziser Bildgebung und Prozessüberwachung sowie an automatisierbaren Reparaturmethoden für Leichtbaustoffe, bis hin zum 3D-Druck und Additiver Fertigung für die Produktion von Morgen. Beim 3D-Druck wird aus einer analogen Fragestellung, ein digitaler Datensatz der wiederum zu einem analogen Produkt umgesetzt wird.

Den anschließenden Wissenstransfer in die niedersächsischen Unternehmen übernimmt Niedersachsen ADDITIV – gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und koordiniert vom LZH. Durch Demonstrationen und Dialogveranstaltungen wird das Wissen in kleine und mittelständige Unternehmen in Niedersachsen zu bringen.

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