Im Kontext der Sicherheit von Informationsinfrastrukturen ist Prävention sicherlich der beste Weg. Tritt dennoch der Ernstfall ein, ist das richtige Krisenmanagement gefragt. Sollten Sie oder Ihr Unternehmen beispielsweise von einem Angriff oder einer Datenpanne betroffen sein, gilt es schnell und entschlossen die richtigen Schritte einzuleiten, um in der oftmals überfordernden Situation sofort auf die Hilfe von Experten zurückgreifen zu können.

Im Kontext der Sicherheit von Informationsinfrastrukturen ist Prävention sicherlich der beste Weg. Tritt dennoch der Ernstfall ein, ist das richtige Krisenmanagement gefragt. Sollten Sie oder Ihr Unternehmen beispielsweise von einem Angriff oder einer Datenpanne betroffen sein, gilt es schnell und entschlossen die richtigen Schritte einzuleiten, um in der oftmals überfordernden Situation sofort auf die Hilfe von Experten zurückgreifen zu können.


Betreiber „Kritischer Infrastrukturen“ (KRITIS-Betreiber) sind nach § 8 BSIG dazu verpflichtet, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unverzüglich Störungen zu melden. Weitere Informationen finden Sie hier.



Für Unternehmen:

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) für die niedersächsische Wirtschaft

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamts Niedersachsen bietet niedersächsischen Unternehmen, Behörden und Verbänden professionelle Unterstützung und Koordinationshilfe, sowohl präventiv als auch in akuten Fällen nach einem Angriff. Die absolut vertrauliche Behandlung von Informationen wird als selbstverständlich erachtet. Während der polizeilichen Ermittlungen wird der laufende Betrieb der IT-Systeme nicht beeinträchtigt. Im Kontext der Information und Prävention bietet die ZAC auf ihrer Website Hilfestellungen (unter anderem Checklisten und Basiswissen-Videos) an.

Sie erreichen die zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die niedersächsische Wirtschaft unter:

Telefon: (0511) 262 623 804

In Eilfällen außerhalb der Geschäftszeiten ist die ZAC über das Lage- und Führungszentrum des LKA Niedersachsen unter der Telefonnummer (0511) 262 622 112 zu erreichen.

E-Mail: zac@lka.polizei.niedersachsen.de

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD)

Am 25.5.2019 ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verbindlich in Kraft getreten. Eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten muss gemäß Artikel 55 DSGVO möglichst innerhalb von 72 Stunden nach Kenntnisnahme bei der zuständigen Aufsichtsbehörde gemeldet werden, sofern diese zu einem „Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen führ[en]“. Vor einer Meldung können Sie hier nachlesen, ob es sich um einen meldepflichtigen Fall handelt.

Die Meldung einer Datenschutzverletzung nach Artikel 33 DSGVO ist dann über ein Meldeformular möglich.

Sie erreichen die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen unter:

Telefon: (0511) 120 450 0

E-Mail: poststelle@lfd.niedersachsen.de

Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen (LfD)

Wirtschaftsschutz – Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport, Abteilung Verfassungsschutz

Der niedersächsische Wirtschaftsschutz hat das Ziel Unternehmen vor Wirtschaftsspionage sowie der Ausspähung sensibler Wirtschaftsbereiche durch fremde Nachrichtendienste zu schützen. Zu differenzieren ist hier die sogenannte Konkurrenzausspähung, die durch Wettbewerber gelenkt wird und für die nicht der Wirtschaftsschutz, sondern die Polizei zuständig ist. Zur Erreichung dieses Ziels und zur Prävention steht der Wirtschaftsschutz für Beratungsgespräche, Fachvorträge sowie –Veranstaltungen zu Verfügung und bietet auf seiner Website diverse Veröffentlichungen an.

Bei Verdachtsmomenten, auch wenn Ihnen nicht klar ist, ob es sich um Wirtschaftsspionage oder Konkurrenzausspähung handelt, sollten Sie umgehend den Wirtschaftsschutz kontaktieren. Anzumerken ist hierbei, dass der Wirtschaftsschutz – als Fachbereich des Verfassungsschutzes – nicht dem Strafverfolgungszwang unterliegt.

Sie erreichen den Wirtschaftsschutz unter:

Telefon: (0511) 670 924 8

E-Mail: wirtschaftsschutz@verfassungsschutz.niedersachsen.de

Niedersächsischer Wirtschaftsschutz

Allianz für Cybersicherheit des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Am besten ist es immer, wenn man erst gar keine Hilfe benötigt: Die in 2012 gegründete Allianz für Cyber-Sicherheit des BSI verfolgt das Ziel, den Standort Deutschland widerstandsfähiger gegenüber Cyberkriminalität zu machen. Mehr als 3.000 Einrichtungen, darunter Anwender, Anbieter, Partner und Multiplikatoren, gehören der Initiative mittlerweile an. Durch zur Verfügung gestelltes Wissen, den Austausch von Erfahrungen sowie Partnerangebote kann jeder profitieren. Im Rahmen der kostenlosen Mitgliedschaft erhält man zudem monatliche Lageberichte. Vielleicht ist eine Mitgliedschaft ja interessant für Sie?

Sie erreichen das BSI unter:

Telefon: (0800) 274 100 0

E-Mail: info@cyber-allianz.de

Allianz für Cyber-Sicherheit

Für Privatpersonen:

Sollten Sie als Privatperson bemerken, dass Sie Opfer eines Cyberangriffs geworden sind, können Sie in einer örtlichen Polizeidienststelle oder bei der Online-Wache der Polizei Niedersachsen Hinweise geben oder Strafanzeige erstatten. Hinweise helfen der Polizei und können wichtige Ermittlungsansätze liefern.

Online-Wache der Polizei Niedersachsen

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